INSOMNIUM · One For Sorrow | CD
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Produktinformationen "INSOMNIUM · One For Sorrow | CD"
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Es gibt Alben, die dich treffen wie ein plötzlicher Sturm über einem finnischen See, und dann gibt es Alben, die dich langsam, unaufhaltsam in die Tiefe ziehen — Insomniums "One For Sorrow" gehört ganz eindeutig zur zweiten Sorte, und verdammt, ertrinkt man darin wunderschön.
Schon die ersten Takte von "Inertia" machen glasklar: Hier entfaltet sich etwas Großes. Dieses gespenstisch schöne Clean-Gitarren-Intro, das in einen Orkan aus beißenden Riffs und Niilo Sevänens höhlentiefen Growls explodiert — das ist die Art von Einstieg, bei der sich einem die Nackenhaare aufstellen. Hier zelebriert melodischer Death Metal seine emotional verheerendste Seite, wo jedes zermalmende Riff von einer Melodie ausbalanciert wird, die so schmerzhaft schön ist, dass es fast wehtut. Die Doppel-Gitarrenarbeit von Ville Friman und Ville Vänni webt Klangteppiche aus Trauer und Wut, während Markus Hirvonens Schlagzeugspiel alles mit beinahe verzweifelter Dringlichkeit vorantreibt. "Through the Shadow" galoppiert mit einer Wildheit, die an die früheren Werke der Band erinnert, und doch ist da eine neue Reife, ein Gespür dafür, die Songs atmen zu lassen. Und dann "Song of the Blackest Bird" — ein Stück von so monumentaler Dunkelheit und Schönheit, dass es ohne Übertreibung zu den besten Kompositionen zählt, die diese Band je geschaffen hat. Der Klargesang treibt wie ein Geist durch die Strophen, und wenn dieser Refrain einschlägt, dann ist das einer jener Momente, die Karrieren definieren.
Auch die zweite Hälfte der Platte lässt kein bisschen nach. "Unsung" ist eine Lehrstunde in Dynamik, gleitet von fragilen Akustikpassagen in donnernde Doublebass-Gewalt, ohne je erzwungen zu wirken. "Every Hour Wounds" macht seinem Namen alle Ehre mit einer Lead-Melodie, die sich in die Knochen frisst, und "Lay the Ghost to Rest" steigert sich in eine Katharsis, die sich anfühlt, als würde man Dämonen austreiben, von deren Existenz man nicht einmal wusste. Der Titeltrack beschließt das Album mit knapp sieben Minuten purer, unverfälschter finnischer Melancholie — die Art von Song, bei dem man selbst bei strahlendem Sonnenschein dramatisch aus dem Fenster starrt. Dies ist ein Album über Verlust, über das Gewicht der Erinnerung, über die Trauer, die zum Menschsein dazugehört, und Insomnium transportieren all das mit einer Überzeugung, die nur wenige Bands erreichen. Es ist nicht nur eines der besten Melodic-Death-Metal-Alben des Jahres 2011 — es ist eines der besten Metal-Alben, Punkt.
Für Fans von:
Dark Tranquillity, Omnium Gatherum, Be'lakor, Swallow the Sun, Amorphis
Andere Versionen
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Tracklist
- Inertia
- Through The Shadow
- Song Of The Blackest Bird
- Only One Who Waits
- Unsung
- Every Hour Wounds
- Decoherence
- Lay The Ghost To Rest
- Regain The Fire
- One For Sorrow
Hersteller: Century Media Records GmbH, Schäferstr. 33a, 44147 Dortmund, Germany, Kontakt: www.centurymedia.com
| Künstler: | Insomnium |
|---|---|
| Genre: | Melodic Death Metal |
| Label/Hersteller: | Century Media Records |
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